2014 Schweiz

 

Gratulazium: Du hast geerbt!
Allegra, Wolfgang
Herzlichen Glückwunsch, du gehörst zu den Gewinnern des Erbtages
"Viertägige Welterbe-Rundfahrt Graubünden" 
in das UNESCO Welterbe Rhätische Bahn!

Dieser Brief, von der Rhätischen Eisenbahn im Oktober 2013
eintreffend, war der Hammer!
http://www.rhb.ch/

Danke Rhätische Eisenbahn 
für diese unvergessliche, 
wunderschöne Reise!
Sie war traumhaft!
33 Blume vorm Viadukt
Die Abwicklung der Reise lief dann über das Reisebüro
http://www.swisstrails.ch/
Ich buchte selber noch eine Zusatznacht in Bergün und 
am 29. Juni 2014 ging es um 6.37 Uhr ab Peine mit der Bahn in die
Schweiz.

Grüazi Schweiz
Die DB ist pünktlich in Basel SBB angekommen! 
Nur wenige Minuten Aufenthalt reichen in Basel SBB, Zürich
und Chur um die Anschlusszüge nach Bergün zu bekommen.
Der Zug von Zürich nach Chur fährt direkt am Zürichsee vorbei 
Ein toller Ausblick eine prima Wohnlage! 
Pfäffikon fliegt am Zugfenster vorbei! 
Es ist Sonntag und je näher der Zug Chur kommt um so stärker 
peitscht der Regen ans Zugfenster. Die Schweiz empfängt mich
mit Regen. 
Das IC WC der SBB ist verstopft,eklig! 
Im Zug sind an diesem Sonntag nur wenige Reisende! 
Trotzdem rollt der Imbisswagen mit einem sehr freundlichen Herrn 
vorbei! 
Ein grünlicher See, Berge direkt angrenzend, Ara Mittensee konnte 
ich noch entziffern, der Regen nahm den Reisenden mittlerweile
jegliche Aussicht! 
Trotz Regen sieht man die wunderschöne grüne Farbe des Seewassers! 
Das Gebirge am See wird halb verdeckt durch dahinziehende 
Wolkenschleier. Auf den Grünflächen viele Störche die hier 
vermutlich reichlich Nahrung finden. 
Ein eigenartiges Gefühl beschleicht mich! 
Ich habe zwar ein Handy in der Hand, aber habe keine Auslandsoption
gebucht. Warte auf WLAN in den Hotels.
Es muss doch auch mal ohne gehen!!! 
Es wird spannend!
Kurz vor Filisur, eine Station vor meinem Ankunftsort Bergün,
fahren wir über das berühmte Landwaserviadukt.
http://www.rhb.ch/Landwasserviadukt.1048.0.html 
Eine Aufnahme,auch wenn der Regen durch das Zugfenster kaum eine 
Sicht zulässt, musste sein.
a schweiz Tag 10038 
Ankunft Bergün http://www.berguen.ch/ im Regen. 
Es regnet nicht, es schüttet! 
Der Weg vom Bahnhof zum  Hotel Albula, ca 300 m.
http://www.hotelalbula.ch/
Bloß gut, dass ich einen Schirm mitgenommen hatte, sonst wäre die
Fotoausrüstung zur Unterwasserausrüstung mutiert
Kleidung am Körper nach wenigen Metern total durchnässt. 
Netter Empfang im Hotel Albula und ein sehr schönes Zimmer, achja, 
WLAN kein Problem, ich war wieder mit der Welt verbunden! :)a schweiz Tag 20063Der starke Regen, die durchnässte Kleidung 
waren schnell vergessen. Essen am Abend im Restaurant Albula 
ein Genuss!
Sehr freundlich und zuvorkommendes Personal!
Das Bier, 0,5 Liter schmeckt!
Als Vorspeise Krabbencocktail und als Hauptgericht Krautprizokel
Sieht ja wenig aus, aber das täuscht. Der Teller ist tief und alles
sehr sehr lecker!
Foto 1
Foto 2 Montag, 30.06.2014
schweiz Tag 20003Das Wetter hat sich gebessert. Mein Blick um 6.10 Uhr aus dem 
Hotelzimmerfenster gibt Hoffnung auf einen regenfreien Tag!
Nach einem kräftigen Frühstück im Hotel, fragte ich die Kellnerin, 
wo ich langgehen muss, um auf den Bahnwanderweg nach Preda zu
gelangen. Oh, sagte sie, wollen sie wirklich NACH Preda gehen? 
Die meisten Wanderer fahren mit der Bahn nach Preda und gehen dann 
zurück nach Bergün. Ahnungslos wie ich war wollte ich dennoch 
zu Fuß nach Preda. 
Sie zeigte mir die Richtung an. Kamera und etwas Wegzehrung 
eingepackt und los gings. Das Wetter klarte sehr schnell auf, die
Sonne kam durch, blauer schweizer Himmel über mir. Herrlich!
Eine landschaftlich reizvolle Gegend bot sich mir auf dieser 
Wanderung. Ich genoss diese Eindrücke, visuell brannten sich 
die Eindrücke auf meiner Festplatte, Gehirn, ein. Es ging bergauf!
Aufpassen musste man allerdings, denn der starke Regen am Vortag
hat die doch teilweise sehr schmalen und nahe am Abhang 
liegenden Wege rutschig gemacht!
An besonders gefährlichen Stellen war ein Geländer angebracht, 
aber es gab auch, besonders für einen Flachländer wie mich, viele
Wegpunkte, die sehr rutschig und grenzwertig waren. Bloß gut, dass 
ich eine gute Profilsohle unterm Schuh hatte.
Viadukte, Berge, Tunnelöffnungen, mittendrin die 
Rhätische Eisenbahn. Auf diesem Wanderweg konnte man einen Zug 
mehrmals sehen. Nach der Viaduktüberfahrt verschwand er im Tunnel.
Kam nach kurzer Zeit etwas höher fahrend wieder aus dem Tunnel heraus.
Überfuhr wieder ein Viadukt und wieder in einen Tunnel hinein. 
Ich kam mir vor, als ob ich inmitten einer riesengroßen
Modelleisenbahnanlage war. Wahnsinn! Die Albula, der Fluss der sich 
neben meinem Wanderweg entlangschlängelte, hatte durch die gestrigen
Regenfälle eine enorme Strömungsgeschwindigkeit. Ein doch reißender
Fluss bot sich an verschiedenen Stellen meinem Auge.
Wahnsinn, dieser Gedanke kam mir auf meiner Wanderung des öfteren.
Ich war quasie allein unterwegs. Was, wenn etwas passierte? 
Ich ausrutschte? Nach etwa 2,5 Stunden kamen mir die ersten Menschen 
aus Preda kommend entgegen.  Es ging aber alles GUT!
Nachfolgend einige Eindrücke durch das Kameraobjektiv auf dem Weg
von Bergün nach Preda!
a schweiz Tag 20015 a schweiz Tag 20013 a schweiz Tag 20014 a schweiz Tag 20016 a schweiz Tag 20020 a schweiz Tag 20054 a schweiz Tag 20055 schweiz Tag 0028 schweiz Tag 0026 Bahnhof Bergün mit Blümchena schweiz Tag 20028 a schweiz Tag 20035 a schweiz Tag 20071 a schweiz Tag 20072 a schweiz Tag 20073 a schweiz Tag 20083 2 1 a schweiz Tag 20104 a schweiz Tag 20089 a schweiz Tag 20117 3 4 5 6 7 9 10 11 12 13 14 15 16 17 HIMMELSTOR 18 20 21 22 23 25  27 a schweiz Tag 20019 a schweiz Tag 20037 a schweiz Tag 20051 a schweiz Tag 20061 a schweiz Tag 20156 a schweiz Tag 20171 a schweiz Tag 20178 a schweiz Tag 20180 a schweiz Tag 20198 a schweiz Tag 20273 a schweiz Tag 20280 a schweiz Tag 20299 a schweiz Tag 20315 a schweiz Tag 20353 a schweiz Tag 20424
schweiz Tag 20504 a schweiz Tag 20439 a schweiz Tag 20463 a schweiz Tag 20466 a schweiz Tag 20673 a schweiz Tag 20663 a schweiz Tag 20664 28 höhe in Preda a schweiz Tag 20667 a schweiz Tag 20668 a schweiz Tag 20669  
Nach der Wandertour ging es mit der Rhätischen Eisenbahn von
Preda nach Tiefencastel. Das Wetter war herrlich, ein regenfreies 
Foto aus dem Zug auf das Landwasserviadukt musste gelingen.
29
Auf der Fahrt von Filisur nach Tiefencastel erwischt man nur 
den Zugschluss.
32 Landwasser vom ZugendeAber auf der Rückfahrt von Tiefencastel nach Filisur, 
ein Tagesabschlusshighlight!
Fahrt über das Landwasserviadukt, Foto aus dem Fenster
bei Einfahrt in den Tunnel hinein. Hierbei sei erwähnt, 
dass die Fenster der Rhätischen Eisenbahn immer sauber gereinigt 
waren und sich leichtgängig nach unten schieben ließen.
 32 Landwasser Zugspitze 32 Landwasser Zugspitze Viadukt langDienstag, 01. Juli 2014
Nach einem kräftigen Frühstück ging es heute weiter nach Zernez.
Der Koffer wurde an der Hotelrezeption abgestellt und mit einem  
extra Kurier nach Zernez http://www.zernez.ch/  befördert. 
Die Last der Kofferbeförderung war in andere Hände gelegt.
Ich konnte unbeschwert mit dem Zug nach Filisur
fahren, um das Landwasserviadukt
http://www.rhb.ch/Landwasserviadukt.1048.0.html
von unten anzuschauen.
Vom Bahnhof Filisur ging es durch einen Wald ca. 30 Minuten bergab
bevor das große Viadukt eindrucksvoll zu sehen war.
Nach dem Landwasserviaduktfotoshooting ging es mit dem Zug von
Filisur nach Samedan, umsteigen und weiter nach Zernez.
Eine herrliche Fahrt. Auch hier konnten die Fenster der Eisenbahnwagen
nach unten geschoben und einige Erinnerungsfotos, wie z.B. den
Bahnhofsvorsteher aus Holz, geschossen werden.
In Zernez war der Koffer im Hotel Acla Filli
http://www.hotelfilli.ch/ pünktlich und unversehrt eingetroffen.
Eine komfortable Angelegenheit, dieser Koffertransport!
Zernez, 1474 m über NN, ein sehr beschauliches Dorf am Inn.
Die Kirche mit schlankem Turm, wurde des nachts angestrahlt.
Der Zugverkehr ist recht spärlich, die Fahrt über den Inn, ein
gutes Fotomotiv.
Mittwoch, 02. Juli 2014
Von Zernez geht es mit dem Postbus nach Mustair auf 
1273m über NN liegend. DieseFfahrt mit dem Postbus, ein Erlebnis
der besonderen Art. Ahnungslos setzte ich mich auf die rechte Busseite.
Es ging berghoch, bis zur Haltestelle Passhöhe in 2149 m Höhe.
Beim hinausschauen konnte es einem schwindlig werden, denn der Abhang, 
war gleich neben der Bergstraße und gaaaaaaaaaanz schön tief. 
Doch der Busfahrer kannte die Strecke und
durchfuhr auch ganz elegant die engen Baustellendurchfahrten. Eine 
wundervolle Fahrt mit dem Postbus durch eine traumhafte 
naturbelassene Landschaft. Grüne Seen. Breite, fast trockene
Flussbetten durch die nur ein schmales Bächlein mit klarem Wasser
floss. Bei Schneeschmelze wird dieses Bächlein sicher zu einem
reißenden Fluss. Bewusst wurde bei dieser auf die Kamera verzichtet.
Diese fantastische Landschaft brannte sich nicht auf dem Kamerachip
sondern auf der Festplatte Gehirn ein.
In Mustair war mein Hotel Chavalatsch
http://www.hotel-muestair.ch/ gleich gegenüber dem 
Benediktinerinnen Kloster http://www.muestair.ch/
Eine Besichtigung dieses 1200 Jahre alten Kloster
stand für 13 Uhr auf dem Programm. Enge Straßen, verzierte
Häuser und natürlich das Kloster prägen den Ort Mustair.
In der Ferne sieht man die Ruine balcun at
http://www.burgen-gr.ch/balcun.pdf
Die Klosterbesichtigung war vom feinsten. Mit Hintergrundwissen
ausgestattet, wurde man durch viele Räume des Klosters geführt.
Während in früheren Jahren 30 Nonnen in einem Schlafraum auf Stroh
gebettet, schlafen mussten, durfte die Äbtissin ganz nobel über
mehrere Räume verfügen. Ein eigenes großes Schlafzimmer und einen 
mit edlen Holzschnitzerreien und Verzierungen ausgestatteter 
Wohnraum konnte sie ihr eigen nennen. Sehr interessant war das WC
der Nonnen. Ein Loch im Mauerwerk führte die menschliche 
Hinterlassenschaft mittels Schwerkraft nach unten in den 
Kräutergarten zur Düngung. Sehr praktisch! Heute wird das Kloster 
nur noch von 8-10 Nonnen im hohen biblischen Alter von 70 plus und 
einer Novizin bewohnt. Allerdings ist die Novizin auch schon 55 Jahre
jung!
Die Nonnen pflegen auch heute noch den Kräutergarten, allerdings
wird die Düngung heutzutage etwas anders vorgenommen.
Sehr interessant der Kirchturm mit mechanischer und Sonnenuhr.
Und dann DAS Highlight für einen Sternengucker überhaupt.
Der Sternenhimmel. Tatsächlich klarte es in der letzten Nacvht auf.
Tatsächlich werde ich wach gegen 2.30 Uhr, schaue aus dem 
Hotelzimmerfenster und sehe, die Milchstraße. Hell und klar zieht 
sich das leuchtende Band der Milchstraße vom Süden aufsteigend
Richtung Zenit. Ein Augenschmaus. Schnell lege ich die Kamera
auf das Fensterbrett und halte diesen epochalen Eindruck auf dem 
Chip fest.
IMG_1865_Müstair MilchstraßeSchade das der Aufenthalt vorbei ist, denn ganz in der Nähe von
Mustair ist eine Sternwarte die man mieten kann.
http://www.alpineastrovillage.net/
Ein Muss, diesen Ort noch einmal zu besuchen.

Der Schweizaufenthalt geht zu ende.
Von Mustair geht es wieder mit dem Postbus zurück nach Zernez.
Von dort mit der Rhätischen nach Landquart. Zwischen Zernez und
Klosters sieht man von der schönen Landschaft nichts mehr.
Eine Tunnelextremfahrt steht auf dem Programm, man denkt es nimmt 
keine Ende. Insgesamt 19 Kilometer ist der Vereinatunnel lang.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinatunnel
Meine Hochachtung den Erbauern dieses Tunnels.
Die Edelweißlok fährt mit ihrem roten Wagenpark pünktlich in 
Landquart ein.
schweiz Tag 4 Abreise0151Die Weiterfahrt nach Zürich und von dort weiter nach Basel SBB 
klappt hervorragend. In Basel SBB geht es in den ICE der DB AG und 
dieser schafft es locker mit 37 Minuten Verspätung in Hannover
anzukommen. 
Danke Rhätische Eisenbahn für diese eindrucksvolle Reise.
Danke für die sauberen Züge. Ein großes Lob an das superfreundliche
nette Zugpersonal.
a schweiz Tag 10011 a schweiz Tag 10007
Danke, dass ich diese Reise erleben durfte!
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5 Antworten zu 2014 Schweiz

  1. Adolf Cordes schreibt:

    Wunderschöne Bilder und einen sehr guten Kommentar

  2. Holger schreibt:

    Schöner Bericht mit tollen Fotos!

  3. Petra Eschrich schreibt:

    Eindrucksvolle Impressionen aus der Schweizer Bergwelt, einfach begeisternd

  4. Jörg schreibt:

    Sehr ausführlich ! Danke

  5. Maricela schreibt:

    Schöne Aventeuer. Danke für mitteilen

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